Als Höhepunkt der Geschichte der Stadt Blieskastel gilt die nur 20 Jahre dauernde Residenzzeit der Grafen von der Leyen während der Jahre 1773–1793. Viele Gebäude aus der damaligen Zeit prägen noch heute das Gesicht der Blieskasteler Altstadt. Die Schlosskirche (1776–1781) und die Orangerie (1669) zählen zu den bedeutendsten Bauwerken in der Barockstadt Blieskastel. Sehenswert in der Altstadt: Der Paradeplatz mit Rathaus, der Herkulesbrunnen und der Schlangenbrunnen.
Besonders zu empfehlen sind die Altstadtführungen des Blieskasteler Verkehrsamts.
Verkehrsamt der
Stadt Blieskastel
Kardinal-Wendel-Str. 56
66440 Blieskastel
Tel. 0 68 42/5 20 75
www.blieskastel.de
Die Schlosskirche oberhalb des Stadtzentrums wurde Ende des 18 Jhs. während der Regentschaft der Grafen von der Leyen errichtet und war zunächst als Kirche für das Franziskanerkloster auf dem Berg gedacht. Sie ist eine Saalkirche mit eingezogenem Chor. Völlig überraschend ist die Fassade: Der Architekt Peter Rehheis, ein Schüler von Friedrich Stengel, hat das Vorbild wohl im italienischen Hochbarock gefunden. Kirche und Konventsgebäude der Franziskaner bilden eine der sehr seltenen, fast vollständig erhaltenen historischen Klosterbauten in der Region.
Schlossbergstraße, 66440 Blieskastel, www.blieskastel.de; Schlosskirche ganzjährig zu besichtigen, außer während des Gottesdienstes – Schlüssel im Pfarramt nebenan. Das an die Kirche anschließende Konventsgebäude kann nur von außen besichtigt werden.
Ausstieg R10/R14 Haltestelle „Blieskastel Busbahnhof”
Fußweg ca. 10 Minuten durch die Altstadt
Auf dem Blieskasteler Berg zwischen Blieskastel und Alschbach erhebt sich ein fast 7 m hoher Sandsteinkoloss. Seit etwa 4000 Jahren steht dieser schmucklose Riesenstein, das Wahrzeichen Blieskastels, an dieser Stelle – der Gollenstein. Er ist eines der ältesten Kulturdenkmäler Deutschlands und gilt als der größte Menhir Mitteleuropas. www.blieskastel.de
ganzjährig zu besichtigen
Ausstieg R10/R14 Haltestelle „Blieskastel Busbahnhof”
Fußweg ca. 30 Minuten, steiler Anstieg
An der Schlossbergstraße über dem Stadtkern von Blieskastel steht das wohl eindrucksvollste Renaissancebauwerk in ganz Südwestdeutschland: der Lange Bau. Das im Volksmund „Orangerie“ genannte Gebäude ist der wichtigste erhaltene Rest der einstmals weitläufigen Schlossanlage der späteren Grafen von der Leyen. Währed der Restaurierung 1982–1986 wurde der Garten in seiner Grundgestaltung wieder seinem barocken Vorbild angepasst
An der Schlossbergstraße, www.blieskastel.de; von außen Besichtigung ganzjährig, von innen nur während der Öffnungszeiten von Ausstellungen. Das Gebäude ist behindertengerecht ausgebaut.
Ausstieg R10/R14 Haltestelle „Blieskastel Busbahnhof”
Fußweg ca. 10 Minuten
Zu Stein gewordenes Sinnbild landesherrlicher Fürsorge ist das vom Reichsgrafen Franz Carl von der Leyen (1736–1775) erbaute Waisenhaus in Blieskastel. Diese soziale Einrichtung für die Armen und Waisen seines Herrschaftsgebietes ging auf eine Stiftung des Regenten aus dem Jahre 1765, dem Jahr der Vermählung des Grafen mit Marianne von Dalberg (1736–1804), zurück.
Rathaus I, Paradeplatz, 66440 Blieskastel, Tel.: 0 68 42/ 92 60, www.blieskastel.de, Besuchsmöglichkeiten: ganzjährig während der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung
Ausstieg R10/R14 Haltestelle „Blieskastel Busbahnhof”
Fußweg ca. 2 Minuten
Bliestalfreizeitweg / In den Lohgärten 22, 66440 Blieskastel, www.biergarten-sonnenhof.de, Tel. 06842/946676
Öffnungszeiten:
täglich 10.00 - 23.00 Uhr - Saison Mai/September
Pizza, Schnitzel, Salate - Selbstbedienung
Besonderheiten:
Ausflugslokal direkt am Bliestal Radweg, Großer Biergarten mit über 200 Sitzplätzen
Preislage:
5,00 - 11,00 €
R10, Ausstieg Blieskastel „Busbahnhof“
Fußweg: ca. 5 Minuten
Kardinal-Wendel-Straße 2, 66440 Blieskastel, www.alt-schmidd.de, Tel. 06842/ 52193
Öffnungszeiten:
Mo – So 11.00 – 01.00 Uhr (Küche 11.00 – 23.00 Uhr)
Pasta, Pizza, Schnitzel
Besonderheiten:
Biergarten
Preislage:
4,50 - 13,00 €
R10, Ausstieg Blieskastel „Busbahnhof“
Fußweg: ca. 10 Minuten