Homburg verfügt mit den Schlossberghöhlen und dem Römermuseum über ausgesprochene Touristenattraktionen. Aber auch der Waldpark Schloss Karlsberg und die schöne Altstadt lohnen einen Besuch. Ein gut ausgebautes Wanderwegenetz durchzieht den Waldpark Schloss Karlsberg. Wanderkarten sind beim städtischen Kultur- und Verkehrsamt erhältlich.
Städtisches Verkehrs- und Kulturamt
Rathaus
Am Forum 5
66424 Homburg/Saar
Tel: 0 68 41/101-166 oder -167
www.homburg.de
Saarpfalz Touristik
Paradeplatz 4
66440 Blieskastel
Tel. 06841/104-7174
www.saarpfalz-touristik.de
http://www.saarpfalz-kreis.de
Europas größte Buntsandsteinhöhlen mit ihren mächtigen Kuppelhallen und kilometerlangen Gängen in zwölf Stockwerken übereinander sind ein einzigartiges Naturdenkmal. Die Höhlen gehörten zu der 1714 geschleiften Festung Hohenburg und wurden 1930 wiederentdeckt. Im Zweiten Weltkrieg dienten die Höhlen der Homburger Bevölkerung als Schutz vor Fliegerangriffen.
Tel. 0 68 41/20 64, www.homburg.de; persönliche Gruppenführungen ab zehn Personen auf Wunsch mit Höhlengeist und Light- & Sound-Vorführung nach vorheriger Anmeldung
Ausstieg R7/R8/R14 Haltestelle „Christian-Weber-Platz”
Fußweg ca. 15 Minuten
Die Hohenburg war im 12 Jh. n. Chr. Sitz der Grafen von Homburg, die im Jahre 1330 durch Ludwig den Bayern für ihre Stadt am Fuße des Schlossbergs die Stadtrechte erhielten. Nach dem Tod des letzten Grafen von Homburg im Jahre 1449 fielen Burg und Stadt an die Grafen von Nassau-Saarbrücken. Diese bauten in der zweiten Hälfte des 16. Jhs. n. Chr. die Burg in ein Renaissanceschloss um. In der Reunionszeit ließ der französische König Ludwig XIV. durch seinen Festungsbaumeister Vauban Schloss und Stadt 1679–1692 zu einer starken Festung ausbauen. Die Grundstruktur der Altstadt stammt aus dieser Zeit. Die Festungsanlagen wurden 1697 und 1714 geschleift.
Auf dem Gipfel des Schlossberges, Ruinen ganzjährig zugänglich
Ausstieg R7/R8/R14 Haltestelle „Christian-Weber-Platz”
Fußweg ca. 15 Minuten
Einen Höhepunkt seiner Geschichte erlebte Homburg in der zweiten Hälfte des 18. Jhs. n. Chr. Im Jahre 1755 ließ Herzog Karl II. August auf dem damals unbewaldeten Buchenberg in verschwenderischer Pracht sein Residenzschloss errichten, das damals als eine der fantastischsten Schlossanlagen in Europa galt.
In der weiträumigen Schlossanlage von mehr als 1 km Breite gruppierten sich um das Hauptpalais der Marstall mit Reitbahn für 1.000 Pferde, die Orangerie mit dem Theaterbau, Kavaliershäuser, Kasernen und Wirtschaftsgebäude. Zu den großartigen Gartenanlagen gehörten ein Tierpark, Kaskaden und Weiher, Bärenzwinger und der Tschifflick-Pavillon. Im Jahre 1793 wurde das Schloss von französischen Revolutionstruppen niedergebrannt.
Homburg/Saar, Karlsberger Hof, www.homburg.de
www.schloss-karlsberg.de; es finden zwei regelmäßig geführte Wanderungen über den Karlsberg statt.
Info: Saarpfalz Touristik, Tel. 0 68 41/104-190
Umstieg R7/R8/R14 Haltestelle „Homburg Hauptbahnhof” in 513 Richtung Bruchhof Sanddorf, Ausstieg Haltestelle „Heidebruchstraße”
Fußweg ca. 15 Minuten
In Schwarzenacker erwartet den Besucher ein überregional bedeutsames Freilichtmuseum, das in eindrucksvoller Weise das Aussehen einer römischen Etappenstadt mit Gebäuden, Außenanlagen, Straßen und Kanälen zeigt und im barocken Edelhaus wichtige Funde aus Kunst, Handwerk und Haushalt der Römerzeit beherbergt. Das einprägsame Anschauungsobjekt römischer Lebensweise ist eine Touristenattraktion ersten Ranges. Die Römerstadt im Keltenland wurde vor etwa 2000 Jahren gegründet und 275 n. Chr. von den Alemannen zerstört.
66424 Homburg-Schwarzenacker, Homburger Straße 38, www.homburg.de; geöffnet: März bis Oktober täglich 9.00–17.00 Uhr; November bis Februar: samstags, sonn- und feiertags 10.00–16.30 Uhr; Weihnachten bis Neujahr geschlossen. Gruppenführungen im Freilichtmuseum auch außerhalb der Öffnungszeiten nach vorheriger Anmeldung im Römermuseum, Tel. 0 68 48/
73 07 77
Ausstieg R7 Haltestelle „Schwarzenacker Römermuseum”
Ausstieg R14 Haltestelle „Wörschweiler Kreuzung”
Fußweg ca. 2 Minuten
Ganz in der Nähe von Schwarzenacker (Römermuseum) wurde 1131 auf dem Berg ein Kloster gebaut. Es war ein Benediktinerkloster unter dem Priorat der Abtei Hornbach. Bereits 1171 lösten die Stifter des Klosters, die Grafen von Saarwerden, die Benediktiner ab und setzten Zisterzienser ein. Die Zisterzienser bauten die bescheidene Benediktinerkirche zu einer größeren romanischen Kirche aus, deren Reste noch heute auf dem Klosterberg zu besichtigen sind.
www.homburg.de, ganzjährig zu besichtigen
Ausstieg R7 Haltestelle „Schwarzenacker Römermuseum“
Fußweg ca. 15 Minuten
Ausstieg R14 Haltestelle "Wörschweiler Kreuzung"
Fußweg ca. 5 Minuten
Die Merburg ist trotz ihrer geringen Größe eine komplexe Befestigungsanlage mit einem kräftigen achteckigen Bergfried, der seiner Mauerstärke entsprechend eine Höhe von mindestens 10 m gehabt haben muss, mit einem zweistöckigen Haus und einem Mauerring von mindestens 75 m Länge.
Die Burg war an zwei Seiten von Sumpfwiesen umgeben, die dritte Seite wurde durch einen Burgraben geschützt. Grabungsbefunde lassen vermuten, dass bereits im 10. Jh. n. Chr. eine Fliehburg existierte.
www.homburg.de, ganzjährig zugänglich
Umstieg R7/R14 Haltestelle „Homburg Hauptbahnhof“ oder „Talstraße“ in Linie 511 nach Kirrberg, Ausstieg Haltestelle „Am Alten Schloss”
Fußweg ca. 5 Minuten
Im Jahr 1590 ließ Pfalzgraf Johann I. die mittelalterliche Wasserburg im ursprünglichen Hattweiler, einer fränkischen Siedlungsgründung des 8. Jhs. n. Chr., zu einem Schloss umbauen. Siedlung und Schloss wurden nach ihm in Hansweiler umbenannt. 1622 wurde zur besseren Bewachung und Verteidigung ein Turm errichtet. Anstelle des im Dreißigjährigen Krieg abgebrannten Schlosses entstand unter Herzog Friedrich Ludwig 1666 ein Wohnbau mit Scheuer und Stallung. Herzog Gustav Samuel Leopold von Zweibrücken ließ 1720 eine Kapelle und 1721 den heutigen Wohnbau errichten und nannte das Schloss „Gustavsburg“. Das herzogliche Wappen erinnert daran. In unmittelbarer Nähe befindet sich das Naherholungsgebiet Jägersburger Weiher mit vielen interessanten Wanderrouten und Bademöglichkeiten.
Gustavsburg, Schlossstraße, 66424 Homburg-Jägersburg, www.saarpfalz-kreis.de
Ausstieg R8 Haltestelle „Jägersburg Ortsmitte”
Fußweg ca. 5 Minuten
Alte Reichsstraße 4, 66424 Schwarzenbach / Homburg, www.petit-chateau.de, Tel. 06841/15211
Öffnungszeiten:
Mo - Fr 12.00 - 15.30 und 18.30 - 00.30 Uhr
Sa 18.30 - 00.30 Uhr
Küche: Mo - Fr 12.00 - 14.00 und 18.30 - 22.00 Uhr, Sa 18.30 - 22.00 Uhr, geschlossen: Samstags mittag und Sonntag
Feinschmeckerküche französisch geprägt, a la carte + diverse Meüvorschläge meist saisonbetont
Preislage:
Hauptgerichte ab 23,00 €, Menüs zwischen 47,00 - 61,00 €
R7 Richtung Zweibrücken Stadtmitte, Ausstieg Schwarzenbach „Friedhof“
Fußweg: ca. 9 Minuten
Dürerstraße / Ecke Berliner Straße, 66424 Erbach / Homburg, www.hotel-ruble.de, Tel. 06841/97050
Öffnungszeiten:
Mo - So 09.00 - 01.00 Uhr
Küche: Mo - So 12.00 - 14.00 und 18.00 - 22.00 Uhr
geschlossen: Samstags mittag
deftige Gerichte
Preislage:
preiswerte Alternative zum Restaurant "Ruble"
5,00 - 18,00 €, Mo - Fr Stammessen ab 5,00 €
R8, Ausstieg Erbach „Abzw. Berliner Straße“
Fußweg: ca. 3 Minuten
Dürerstraße / Ecke Berliner Straße, 66424 Erbach / Homburg, www.hotel-ruble.de, Tel. 06841/97050
Öffnungszeiten:
Mo - So 11.30 - 14.00 und 18.00 - 23.00 Uhr
Küche: Mo - So 12.00 - 14.00 und 18.00 - 22.00 Uhr
„Baldachin Terrasse“ bis 23.00 Uhr
geschlossen: Samstag mittag
deutsch - international, überwiegend französische Küche - Fisch- und Grillgerichte
Besonderheiten:
Saison - Gerichte
Preislage:
10,00 - 18,00 €
R8, Ausstieg Erbach „Abzw. Berliner Straße“
Fußweg: ca. 3 Minuten