Freizeittipps für die Linie R4.
Orte mit Sehenswürdigkeiten, die mit einer R-Linie erreicht werden können, sind gelb hinterlegt.
Der RegioPlusBus R4 fährt von Lebach über Tholey nach St. Wendel, direkt an einem der größten Skateparks Europas vorbei. Die Sehenswürdigkeiten rund um St. Wendel haben wir beim RegioPlusBus R2 aufgeführt. Tholey bietet seinen Besuchern neben den vielen kulturellen Highlights ein Spaßbad auf dem Schaumberg, schöne Wanderwege mit herrlichen Panoramablicken oder rustikale Brotbackkurse in der Johann-Adams-Mühle, einem der letzten gut erhaltenen Mühlenanwesen im Saarland.
Die malerische Altstadt mit ihrer historischen Bausubstanz vermittelt noch heute ein Bild ihrer bewegten Geschichte. In der Basilika ruhen die Gebeine des Heiligen Wendelinus, des Schutzpatrons der Stadt.
Besonders in Sachen Radsport hat sich St. Wendel durch viele Veranstaltungen bundesweit und international hohes Ansehen erworben. Samstags finden regelmäßig Stadtführungen durch die St. Wendeler Altstadt statt: Treffpunkt 11.00 Uhr am Hauptportal der Basilika (kostenpflichtig). Alternative Termine sowie Gruppenführungen nach Absprache unter Tel. 0 68 51/77 88.
Tourist-Info
Sankt Wendeler Land
66625 Nohfelden-Bosen
Tel: 0 68 52/9 01 10
www.sankt-wendeler-land.de
Tourist-Info St. Wendel
im TUI-ReiseCenter
Bahnhofstr. 9
66606 St. Wendel
Tel. 0 68 51/77 88
www.sankt-wendel.de
Im Wendelinuspark gibt es einen der größten Skateparks Europas. Auf dem Platz sind Skaterelemente wie Funbox, Curbbox, Snakerun, Quarterpipe, Miniramps, Bowl, Highramps oder Kombibox aufgebaut – alles Geräte, um das Skaten so richtig artistisch und schwierig zu machen. Diese Geräte und das zusätzliche Hockeyfeld machen die Anlage zum Paradies für Trendsportler. Ein bereits vorhandenes, etwa 300 m langes Speedskating-Oval rahmt die Anlage ein. Gemeinsam mit Naturtribünen und Kletter- sowie Trialhügel ergibt sich hier ein echter Stadioncharakter, geradezu wie geschaffen für überregionale Veranstaltungen. Der 5 km lange asphaltierte Sportparcours im Wendelinuspark bietet Radfahrern, Wanderern und Inlineskatern in herrlicher Natur ideale Voraussetzungen. Im Wendelinuspark entsteht einer der größten Golfplätze Deutschlands, ein 9-Loch-Platz wird für jedermann zugänglich sein. Auskunft erteilt der Golfclub St. Wendel, Tel. 0 68 51/ 97 98 50.
Wendelinuspark St. Wendel GmbH, Welvertstraße 2, 66606 St. Wendel, Tel.: 0 68 51/99 88 00, kostenlos, immer zugänglich, www.wendelinuspark.de
Ausstieg R4/R12 Haltestelle „Wendelinuspark” (zwischen „St. Wendel Realschule" und „St. Wendel Abzw. Gewerbegebiet")
Fußweg ca. 3 Minuten
Spätgotische Hallenkirche aus dem 14. Jh. n. Chr. Sehenswert in der Kirche sind die Steinkanzel (eine der wenigen in Deutschland) sowie das Hochgrab, das die Lade mit den Gebeinen des heiligen Wendelinus enthält.
Altstadt, Balduinstraße, 66606 St. Wendel, ganzjährig geöffnet, Eingang durch die Seitentür, Führung auf Anfrage
Ausstieg R2/R4/R12 Haltestelle „St. Wendel ZOB”
Fußweg ca. 10 Minuten
Nach der Gründung der Steyler Missionsgesellschaft (1898) durch Pater Arnold Janssen wurde 1910 mit dem Bau der Missionskirche begonnen. Besonders sehenswert im Inneren der im spätromanischen Stil erbauten Kirche sind das gewaltige Triumphkreuz sowie die zahlreichen beeindruckenden Farbfenster, die aus der Glasmaler-Werkstatt von
Dr. H. Oidtmann in Linnich bei Aachen stammen.
Das Völkerkundliche Museum gibt einen Einblick in die Lebensweise fremder Kulturen und die Missionsarbeit in den Ländern der Dritten Welt.
Missionskirche, Missionshausstr. 50, 66606 St. Wendel, Tel. 0 68 51/805-325, geöffnet täglich 6.00–20.00 Uhr, Völkerkundliches Museum Mo–Fr 9.00–12.00 Uhr und 14.00–18.00 Uhr, Sa 9.00–12.00 Uhr, So 14.00–18.00 Uhr sowie nach Vereinbarung
Umstieg R2/R4/R12 St. Wendel ZOB in das CITY-Mobil, Ausstieg Haltestelle „Wendelinushof”
Fußweg ca. 5 Minuten
Eine besondere bau- und kulturgeschichtliche Sehenswürdigkeit ist das so genannte Hiwwelhaus. In unmittelbarer Nähe der Dorfkirche ist es das älteste in seiner Ursprünglichkeit und Originalität noch erhaltene Bauernhaus des Saarlandes. Die charakteristische Bauteile und Einrichtungen des im Jahre 1712 erbauten Hauses geben einen einmaligen Einblick in die Besonderheiten der saarländischen Bauernhauskultur des 17. und 18. Jhs. nach Chr.
Gemeinde Marpingen, Kulturamt, Urexweiler Straße 11, 66646 Marpingen, Tel. 0 68 53/40 02 42 oder Tel.
0 68 53/9 11 60, www.marpingen.de, geöffnet am ersten Sonntag im Monat, 10.00–12.00 Uhr
Ausstieg R4 Haltestelle „Post/Kreissparkasse” in unmittelbarer Nähe der Dorfkirche
Fußweg ca. 1 Minute
Ausstieg R12 Haltestelle „Marpinger Straße”
Fußweg ca. 5 Minuten
Tholey hat die älteste Kulturlandschaft an der Saar. Besiedlungen sind schon aus der Bronzezeit bekannt. Die Blüte Tholeys war in römischer Zeit. Im Wareswald, ca. 2 km vom Ortskern entfernt, kreuzten sich zwei bedeutende Römerstraßen: die Salzstraße von Metz nach Mainz und die Straße von Trier nach Straßburg. Vom 36 m hohen Aussichtsturm auf dem Schaumberg bei Tholey hat man einen wunderschönen Blick über das St. Wendeler Land bis zu den Vogesen, zum Pfälzer Wald und zum Hunsrück. Ein ca. 3 km langer Rundweg lädt zu einem Spaziergang rund um den Schaumberg ein.
Schaumberg Touristik
Tholey e.V.
Im Kloster 1
66636 Tholey
Tel: 0 68 53/508-45
www.tholey.de
Um 1000 n. Chr. wurde die Benediktinerabtei gegründet. Damit gilt sie als die älteste Klostergründung auf deutschem Boden. Die heutige frühgotische Abteikirche wurde zwischen 1260 und 1302 erbaut.
Besonderes Erlebnis: Den gregorianischen Chorälen der Mönche lauschen.
Marktplatz, 66636 Tholey, Tel. 0 68 53/9 10 40, Abteikirche täglich geöffnet 7.00–20.00 Uhr, Benediktinerabtei geöffnet von Mo–Sa 8.30–12.00 Uhr, 14.30–17.00 Uhr und So 11.15–12.00 Uhr, 14.30–17.00 Uhr, Führungen nach Vereinbarung
Ausstieg R4 Haltestelle „Rathausplatz”
Fußweg ca. 1 Minute
Das Bad ist eines der modernsten und attraktivsten Freizeit- und Erlebnisbäder im südwestdeutschen Raum und wurde für seine Barrierefreiheit ausgezeichnet. Zu den Attraktionen zählen eine 103 Meter lange Rutsche, das Lagunenbecken mit Strömungskanal, die Whirlpools und die Dampfbäder. Selbst Babys fühlen sich in dem 30 °C warmen Kinderbereich pudelwohl. Die ausgedehnte Saunalandschaft im römischen Ambiente mit finnischen Saunen, Dampfsauna und Blockhaussauna stellt selbst verwöhnte Saunafans zufrieden. Ein 18 000 Quadratmeter großes Außengelände mit Sandstrand sorgt während der Sommermonate für Abwechslung.
Ein behindertengerechter Erlebnispark mit Barfußweg direkt beim Bad und ein Abenteuerspielplatz in unmittelbarer Nähe runden das Angebot ab.
Schaumbergbad, Zur Schwimmhalle, 66636 Tholey, Tel. 0 68 53/ 9 11 10, www.schaumbergbad.de, geöffnet Mo–Fr 9.30–22.00 Uhr, am Wochenende und feiertags 8.00–20.00 Uhr
Umstieg R4 Haltestelle „Tholey Weiher“ in den Schaumberg-Express Saar-Pfalz-Bus Linie 619, Ausstieg Haltestelle „Schaumbergbad”. In den Sommermonaten auch mit der R11 zu erreichen: Ausstieg Haltestelle „Schaumbergbad"
Fußweg ca. 1 Minute
Eines der letzten erhaltenen Mühlenanwesen im Saarland. Die Johann-Adams-Mühle liegt in einem idyllischen Wiesental bei Theley. Die heutigen Mühlengebäude gehen auf das Jahr 1735 zurück. 1983 erwarb die Gemeinde Tholey das unter Denkmalschutz stehende Gebäude und renovierte es originalgetreu.
In unmittelbarer Nachbarschaft liegt das Hofgut Imsbach.
www.tholey.de, geöffnet Ende März bis Ende Oktober an Sonn- und Feiertagen 14.00–18.00 Uhr, nach Vereinbarung werden Brotbackkurse angeboten, Termine auf Anfrage (siehe Schaumberg-Touristik)
Umstieg R4 Haltestelle „Tholey Weiher“ in Saar-Pfalz-Bus Linie 619 „Schaumberg-Express“, Ausstieg Haltestelle „Johann-Adams-Mühle”. In den Sommermonaten auch mit der R11 zu erreichen: Ausstieg Haltestelle „Anwesen Mohr"
Fußweg ca. 10 Minuten
Zwischen Oberthal und Tholey befand sich eine bedeutende gallo-römische Siedlung (2.–3. Jh. n. Chr.) am Schnittpunkt zweier Heeresstraßen: Metz-Mainz und Straßburg-Trier. Eine Fußbodenheizung konnte nachgewiesen werden, ebenso fanden sich zahlreiche Reste von Bäderanlagen und aufwendigen Wandmalereien. Münzen aus dem 2. und 3. Jh. n. Chr. belegen Handelsbeziehungen bis nach Kleinasien.
www.terrexggmbh.de, www.tholey.de, kostenlose Führungen jeden 1. So im Monat (Juni–Sept.), Treffpunkt: 11.00 Uhr neuer Parkplatz am Radweg Tholey – St. Wendel
Ausstieg R4 Haltestelle „Tholey Weiher”
Fußweg ca. 20 Minuten bis zum Treffpunkt
Das Historische Museum Tholey ist im ehemaligen Kantonsgefängnis (1806–1957) untergebracht. Neben bedeutenden Exponaten der Vor- und Frühgeschichte, insbesondere den römischen Funden der nahe gelegenen römischen Grabungsstätte im Wareswald, stellen die geschichtliche Dokumentation zur Abtei Tholey und zur Entwicklung des „Amtes Schaumburg“ Schwerpunkte im Theulegium dar.
Geologische Besonderheiten sowie Fossilien, Eisenerze und Halbedelsteine ergänzen die Ausstellung.
Im restaurierten Kellergewölbe beeindrucken weitere Ausstellungen: das ehemalige Kantonsgefängnis, die Olga-Schwind-Ausstellung mit historischen Musikinstrumenten, die Tafelklavierwerkstatt von Peter Mönch und die Photogrammetrie-Ausstellung zu Alfred Meydenbauer.
Rathausplatz, www.theulegium.de, Öffnungszeiten:Montag bis Samstag: 10.00-12.00 Uhr und 14.00-16.30 Uhr, Sonn- und Feiertags: 11.00-13.00 Uhr und 15.00-17.00 Uhr
Gruppenführungen auch außerhalb der Öffnungszeiten auf Anfrage unter Tel. 0 68 53/508-80
Ausstieg R4 Haltestelle „Rathausplatz”
Fußweg ca. 1 Minute
Lebach liegt inmitten des Saarlandes. Der durch das Landesamt für Kataster-, Vermessungs- und Kartenwesen errechnete geografische Mittelpunkt des Saarlandes liegt im Staatsforst des Stadtteiles Falscheid. Der Mittelpunkt ist mit einem Findling und einer Hinweistafel kenntlich gemacht. Ein 2,8 km langer, behindertengerechter Wanderweg mit dem Namen „Mittelpunkt des Saarlandes“ beginnt an der katholischen Kirche Falscheid und endet an der Gedenktafel.
In Lebach findet donnerstags einer der größten Wochenmärkte des Saarlandes statt. Die Markttradition geht auf das Mittelalter zurück, insbesondere mit dem weit über die Region hinaus bekannten „Mariä Geburtsmarkt“ immer im September.
Verkehrsamt der Stadt Lebach
Tel: 0 68 81/5 92 30
www.lebach.de
Tipp für Wanderer:
Am Berg der Druiden:
der Kaltensteinpfad rund um den Hoxberg, ein fast vergessenes keltisches Heiligtum. Infos beim Verkehrsamt der Stadt Lebach.